Medien Design

Pfau Anzeigr

 

Kunst und Mediendesign sind Formen meist visueller Kommunikation. Beide haben Gemeinsamkeiten, gehen aber unterschiedlich mit dem Kernproblem um. Es geht darum, Informationen in Botschaften zu verpacken, diese zu einem Empfänger zu transportieren, ihn gezielt zu erreichen und eine Reaktion auszulösen.

Den Mediendesigner beschäftigt eine einfach klingende Frage: wer ist mein Empfänger? Das ist nicht irgendwer, sondern eine präzise definierte Zielgruppe. Und das weitere Vorgehen richtet sich nach der Zielgruppen-Analyse: die Wahl der richtigen Ansprache, des Sprachniveaus, des Mediums, des Mediumträgers, Ort und Zeit der Informations-Übermittlung - nichts daran ist zufällig, alles will geplant sein.

Der Künstler hingegen arbeitet meist für sich, er tut was ihm gefällt, setzt seine kommunikativen Ideen in die Welt und lässt die Auseinandersetzung mit seinem Werk einfach geschehen. Seine Rezipienten sind Zufallsbekanntschaften. Und machnmal gibt es nicht einmal welche: wenn nämlich das Werk - so wie bei mir - in der Projektschublade liegenbleibt. Was nun der glückliche Rezipient mit dem Kunstwerk macht, das ist allein seine Sache. Er interpretiert es so, wie er will.

Der Mediendesigner wiederum möchte seine Rezipienten am liebsten komplett manipulieren; auch wenn das Wort negativ besetzt ist, es ist hier an der richtigen Stelle. Der Verbraucher soll kaufen, anrufen, bestellen, wie auch immer sein Verhalten in die gewünschte Richtung ändern.

Meine künstlerische Arbeit ist durch meinen Beruf geformt worden. Ich formuliere Botschaften, die auch so ankommen sollen. Darüber hinaus kann und soll der Betrachter mit eigenen Empfindungen und Gedanken eine eigene Farbe in das Werk bringen; aber die Aussage bleibt bestehen. Ich biete den Besuchern dieser Website eine interessante, vielleicht auch spannende und aufregende Entdeckungsreise durch meine beruflichen (Beruf und Berufung) und freikünstlerischen Arbeiten (Kunst statt Kommerz).

Konzeption

Wege zum Erfolg

Das Aktionsfeld konzeptioneller Arbeit ist das semiotische Dreieck. An der einen Ecke steht das beauftragende Unternehmen: dieses zu analysieren und seine Botschaft präzise zu formulieren ist der erste Schritt. Gegenüber steht der Kunde = Adressat. Das ist nicht irgendjemand, sondern genau derjenige, für den Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens bereitgestellt werden; ihn gilt es zu erreichen. Je genauer der Medienfachmann ihn kennt, umso präziser kann er ihn ansprechen - um so störungsfreier kommunizieren - umso effizienter die finanziellen Mittel einsetzen.

Kreation

Visuelle Ideen

Das Konzept steht, der Kunde ist mit all seinen Bedürfnissen, Wünschen und Plänen erfasst und die Zielgruppe ist ebenfalls präzise definiert und beschrieben. Auch die geeigneten Medien sind ausgewählt worden. Nun kann die Arbeit an der Gestaltung richtig beginnen. Unter Berücksichtigung gestalterischer Gesetzmäßigkeiten und immer mit den Vorgaben der Konzeption im Blick werden die Kommunikationsmittel geplant und layoutet. PartesRichter stehen hierzu die gestalterischen Werkzeuge zur Verfügung und auch die langjährige Erfahrung, um die Werkzeuge im Sinne der Konzeption einzusetzen.

Produktion

Druck & Co.

Das Konzept hat mittlerweile einen weiten Weg genommen; in der Druckvorstufe hat es Form und Gestalt angenommen. Aber noch ist es nicht zu einem wirklichen Medium geworden, das den Adressaten zur Verfügung gestellt worden ist.
Prospekte, Kataloge, Akzidenzdrucke, Periodika, Plakate, Banner, Messetafeln & Co. sind mehr als nur bedruckter Rohstoff. Sie sind Träger einer Botschaft. Und auch die technische Ausführung ist wichtig, wenn die Botschaft den Empfänger wie geplant erreichen soll.